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Grüne Energie: Fit werden für den Ironman

Den Ironman auf Hawaii kennt ja schon fast jeder und jeder weiß, dass die Teilnehmer da Unglaubliches leisten. Doch wie bereitet man sich darauf vor? Triathlet Hendrik Becker gibt einen kleinen Exkurs zu seinen Trainingseinheiten vor der Ironman-Quali am 24.09.2016 auf Mallorca:


"Jetzt kann mich absolut nix mehr schocken, der Dieselmotor ist warmgelaufen.

Beim Schreiben der Route für die heutige Radtrainingseinheit fragte ich mich selbst ob ich eigentlich einen an der Waffel habe. In meinem Leben bin ich schon des Öfteren 6 bis 6:30 Stunden gefahren, aber meist nur im Trainingslager, mitten in der Saison habe ich mir die langen Kanten in der Regel verkniffen, weil zu lange Einheiten ja bekanntlich nicht grade förderlich für die Schnelligkeit sind.

Einheiten über 5 Stunden Dauer gelten in der Sportwissenschaft generell als nicht mehr produktiv, bzw alles was über diese Dauer hinausgeht, hat unter physischen Gesichtspunkten keinen zusätzlichen benefit.
Aber da die mentale Komponente im Triathlon ebenfalls ein wichtiger Faktor darstellt, ist das gute alte Mental-Training nicht zu unterschätzen.

So habe ich mir heute eine epische 194 km lange Radeinheit durch den Odenwald gekönnt. Los ging es in Heidelberg, flach waren nur die ersten und die letzten beiden Kilometer bis Leimen (Geburtsstadt von Boris Becker) beim Rest gab es nur die Richtung “berghoch oder bergab”. Leider habe ich keinen Höhenmeter, dass hätte mich heute schonmal interessiert, habe sämtliche Klassiker Berge des Odenwaldes abgeklappert.

Unter anderem 2 mal Königstuhl, Katzenbuckel, Schwanheim, sensbacher höhe, brombach Hetzbach und darsberg wurden erobert. Um die 4000 Höhenmeter werden es wohl gewesen sein, war schön meiner alten Heimat mal wieder einen Besuch abgestattet zu haben, der Odenwald ist und bleibt einfach das schönste trainingsrevier auf diesem Planeten.

Das Gefühl wenn die Uhr von 6:59:59 auf 7 Stunden umspringt ist einfach unbezahlbar und härtet die Birne gut ab, also Respekt vor der Eiermann-Distanz habe ich schon noch, aber nach heute weis ich, das man die Grenzen immernoch verschieben kann.

Wenn man im Training in neue Dimensionen vorstößt, dann finde ich es nur legitim dies auch beim Essen zu praktizieren. Während der 7 Stunden Fahrtzeit lief der Fettstoffwechsel wie geschmiert, bin mit 4 Liter stillem Wasser, 1 selbstgepflückten odenwaldapfel sowie einem Proteinriegel wunderbar durchgekommen.
Dafür gabs direkt nach der Einheit ein schmackhaftes Powerfood in XXL Variante: 250 Gramm Protein-Müsli, 500 Gramm Himbeeren, 500 Gramm Magerquark gemischt mit 0,5 Liter Proteinmilch und einem smoozup. Lecker & gesund so mag ich das.

T minus 2 Tage dann ist die ironmanvorbereitung abgeschlossen, der Weg ist das Ziel, auch wenn ich letzter werden sollte, so hat sich das Ganze Training alleine für diese unvergeslich schönes Landschaftserlebniss heute gelohnt."


Jetzt hilft nur noch DAUMEN DRÜCKEN!!!

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