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Interview mit HessNatur

HessNatur liebt nicht nur bewusste Mode, sondern auch Ideen, die die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen.

Wir stellen vor: Den grünen Smoothie SMOOZUP®

Gesunde Ernährung und dabei vor allem Smoothies sind heutzutage ein absolutes Trendthema geworden, nicht zuletzt weil wir durch sie mit leckerem Geschmack an viele Vitamine kommen können. Auch wir bei hessnatur haben viele Kolleginnen und Kollegen, die sich häufig selbstgemachte Smoothies mit zur Arbeit bringen. Immer öfter sieht man auch leckere Bio-Smoothies zum Beispiel im nächsten Bio-Laden im Regal stehen. Doch oft fragt man sich, was da wirklich drin ist. Deswegen möchten wir euch heute einen dieser Smoothies näher vorstellen, der zusätzlich ein ganz besonderes “Zahl-was-Du-kannst“-Bezahlsystem eingeführt hat.

Gegründet wurde das junge Startup SMOOZUP® von den Schwestern Nadine und Nicole Tippelt, die wie viele andere auch auf Reisen oder im Arbeitsalltag nicht auf ein gesundes "Lunch-to-go" verzichten wollten. Aus dieser Idee entstand der grüne Smoothie bestehend aus Spinat, Gurke, Stangensellerie, Mango, Apfel, Banane und Zitrone – alles in Bio-Qualität, vegan, ohne sonstige Zusatz- und Füllstoffe und auch ohne Knollengemüse. Wie transparent sie im Umgang mit der Herstellung sind, erkennt man bereits an der Verpackung: Sie verwenden eine einfache Glasflasche und nur ein kleines Etikett, damit man direkt den Inhalt sehen kann. Aber auch ihre Internetseite bietet direkt die Möglichkeit, sich mehr über die Herkunft der Zutaten zu informieren. 

Das haben wir uns zum Anlass genommen und Nadine Tippelt zu ihrem grünen Smoothie und ihren Erfahrungen mit dem "Zahl-was-du-kannst"-Bezahlsystem befragt. Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen!


SMOOZUP® Gründerin Nadine Tippelt

Smoothies sind momentan ein totaler Trend – ob selbst gemacht oder aus dem Supermarkt. Was ist der Vorteil an eurem SMOOZUP®? 

Als erstes möchten wir gerne sagen, dass Smoothies für uns weit mehr als ein Trend sind! Sie sind die perfekte Ergänzung der Ernährung in einem mittlerweile für viele Menschen sehr mobilen und hektischen Alltag. SMOOZUP® ist in der Konsistenz schön cremig und sämig und schmeckt wie zu Hause selbst gemacht. Mit unserer ersten Sorte SMOOZUP® „Spinat, Gurke & Co. + Mango“ waren wir 2014 der erste grüne, vegane Bio-Smoothie auf dem deutschen Markt. Das Alleinstellungsmerkmal ist ein ausgewogen hoher Blattgrünanteil (nämlich 25%) in Kombination mit passenden und hochwertigen Früchten. Auch die Tatsache, dass man SMOOZUP® Smoothies nicht kühlen muss unterscheidet diese von Vergleichsprodukten. Auf diese Art und Weise ist SMOOZUP® gut zu transportieren und liefert Energie „on the go“.

Hinter der Philosophie von SMOOZUP® steckt jedoch weit mehr als ein gesunder Energielieferant, wir haben eine ambitionierte Vision: Gesunde Ernährung soll für alle erschwinglich sein, unabhängig von Einkommen und sozialem Stand. Diesen Tatsachen haben wir im Januar 2017 durch unser mutiges, innovatives online Geschäftsmodell „zahl-was-Du-kannst“ weiter Ausdruck verliehen.

Was ist euch bei der Herstellung besonders wichtig und woher bezieht ihr die Lebensmittel für euren SMOOZUP®?  

Unternehmerische Transparenz, von den Zutaten über die Herstellung bis zum Preis ist uns beiden Schwestern enorm wichtig. Aus diesem Grund kann auch jeder online einsehen, aus welchem Land die einzelnen Zutaten aktuell bezogen werden. Nicht alle Hersteller mögen das immer offen legen. Wir sind nicht bereit, Kompromisse bei Herkunft und Qualität der Zutaten oder bei der Herstellung einzugehen, um billiger produzieren zu können. Produktentwicklung und Produktion finden ausschließlich in Deutschland statt. Die Äpfel beziehen wir bspw. von regionalen Streuobstwiesen aus Bayern.
Beim Smoothie selbst haben wir uns bewusst gegen das Einsetzen von Farbstoffen entschieden die den Inhalt noch grüner erscheinen lassen würden und dem Verbraucher damit “mehr Gesundheit” suggerieren. Auch bei Verpackung und Etikett spiegelt sich unsere Philosophie wider – die 250 ml Glasflasche ist nicht farbig, sondern transparent und beim Etikett lehnen wir eine “psychologisch getrimmte” Version klar ab.

Worauf achtet ihr generell bei euren Zutaten und der Entwicklung neuer Rezepturen? 

Bei den Zutaten steht bei uns Geschmack und Qualität vor Preis. So haben wir bei unserem ersten und grünen SMOOZUP® streng die Regeln für einen klassischen grünen Smoothie eingehalten. Hier kommt in erster Linie Blattgrün/Chlorophyll zum Einsatz; auf Knollengemüse (sprich Karotten, Rote Beete) wird bewusst verzichtet. Das Blattgrün gibt unseren Zellen die Extraportion Energie zum Arbeiten. Dies ist der Grund warum wir uns nach dem Essen eines grünen Smoothie auf einmal wieder wach und fit fühlen. Auch bei neuen Rezepturen achten wir auf hohe Anteile einer bestimmten Frucht- und Gemüsesorte und reichern diese mit komplementären Obst- und Gemüsen an.

Könnt ihr uns auch schon verraten, ob es bald auch noch weitere Geschmacksrichtungen geben wird?

Ja, das machen wir gerne. Bald werden zwei premium Fruchtsmoothies unser SMOOZUP® Sortiment ergänzen, die sich in der Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe an ihrem großen grünen Bruder orientieren.

Laut eurer Internetseite kommt der SMOOZUP® ohne Füll- und Zusatzstoffe, Zucker oder Farbstoffe aus und ist trotzdem ungekühlt haltbar. Wie ist das möglich und was steckt genau dahinter?

Ganz wichtig ist die richtige Kombination und Zusammensetzung der verwendeten Obst- und Gemüsesorten, damit der ph-Wert im Endprodukt stimmt Einen Teil des Ziels erreichen wir durch Zitronensaft. Zudem dürfen im Endprodukt keine Keime enthalten sein,deshalb verzichten wir gänzlich auf Homogenisierung und setzen auf „schonende Pasteurisierung“. Heisst: SMOOZUP® wird einmal kurz erhitzt und danach sofort wieder heruntergekühlt. So erreichen wir eine Haltbarkeit von 24 Monaten ab Produktion wobei das Produkt die Nährwerte (wie in der Nährwerttabelle auf den Flaschen angegeben) hält. Ein riesiger Vorteil für den Verbraucher: SMOOZUP® kann so ungekühlt überall hin mitgenommen werden und ist zudem für viele auch besser verdaulich als reine Rohkost.

Habt ihr einen besonderen Tipp für uns, wie man den SMOOZUP® am besten genießen kann?

Aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe und Art der Zusammensetzung gibt es hier viele Anwendungsmöglichkeiten und so ist

für jeden Geschmack etwas dabei. Die eine von uns mag SMOOZUP® pur als Frühstück die andere mixt sich eine Mischung mit mit Haferflocken und Chia-Samen:

 

 

 

 

 

  • 1 Flasche SMOOZUP®
  • Chiasamen
  • Milch (Alternativ: Reismilch, Kokosmilch etc.)
  • Haferflocken
  • Himbeeren
  • und was man noch gerne mag...

Haferflocken in ein Glas geben und SMOOZUP® darüber schichten. Chiasamen mit Milch anrühren und aufgießen. Mit Himbeeren und Kokosraspel garnieren. Fertig!

In der heutigen Zeit hat man immer das Gefühl in einer Gratiskultur zu leben. Hattet ihr deshalb keine Bedenken das „Zahl-was-Du-kannst-System“ bei euch einzuführen?

Diese Frage tauchte natürlich in der Projektentstehungs- und Umsetzungsphase ein paar Mal auf. Für uns überwiegen aber die Vorteile für viele Käufer mögliche Nachteile. Ob Student, alleinerziehende Mutter oder Manager, ob Taschengeld oder Topgehalt – jeder soll sich gesunde und fair produzierte Lebensmittel leisten können. Jeder Kunde kann nun bei uns online sein individuelles Preisniveau festlegen. Personen, die bereit sind, etwas mehr als den Standard-Preis von 3,90 Euro zu bezahlen, unterstützen so jene, die weniger entrichten können. Das Geld wird von den Käufern in einen sogenannten „SMOOZUP®-Share-Pot“ gelegt oder entnommen, den aktuellen Status kann man jederzeit einsehen. Dies soll auch das Bewusstsein für die Wertigkeit eines Qualitätslebensmittels widerspiegeln.

Seht ihr das System als ein „Experiment“ oder kann ein Unternehmen damit auch langfristig erfolgreich sein?

De facto ist das System in der Hinsicht ein Pionierfeld, als dass es zum einen neu in der Lebensmittelindustrie ist, zum anderen hatten wir als Newcomer keine Online-Testversion vor dem eigentlichen Launch laufen. Man könnte also auch sagen, dass es ein „soziales Experiment“ ist. Allerdings glauben wir an die Urteilskraft und Aufrichtigkeit des Verbrauchers, sich bewusst für ein Produkt und dessen Preis entscheiden zu können. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, die neue Modelle immer brauchen, wird es für den Käufer einen klaren Mehrwert darstellen, selbst zu entscheiden und mitzubestimmen. Von uns gibt es ein klares „Ja“, man kann trotz sozialer Strategie erfolgreich sein. Wir werden weiter über aktuelle Entwicklungen berichten.

Wie lässt sich das System eurer Meinung nach auch auf den stationären Einzelhandel ausweiten? Oder bleibt es auch zukünftig ein rein digitales Thema?

Das ist eine wirklich gute und sehr spannende Frage, weil wir darüber selbst schon nachgedacht haben. Spontan hatten wir überlegt den Einzelhandel sofort in das System miteinzubeziehen, doch das wäre in der Umsetzung zu kompliziert gewesen. Theoretisch ist natürlich alles möglich und machbar. Sicherlich fällt es online leichter etwas aus einem Spendentopf zu entnehmen, weil ja keiner direkt mitbekommt, wer die bedürftige Person ist. Man bräuchte also im Einzelhandel entweder die Unterstützung digitaler Tools oder wir müssten alle noch ein Stück weiter aus unseren gängigen Bewertungssystemen herauskommen und nicht nur die/den „Obdachlose/n“ als bedürftig ansehen, sondern eben jene/n, der dies im Moment zugibt und Hilfe braucht. Allerdings ohne Stigmatisierung, nur als Momentaufnahme. Das wäre fantastisch und würde das Helfen zu etwas Alltäglichem machen!

Hand aufs Herz: wie ist das Verhältnis zwischen Mehr- und Wenigzahlern? Wiegen die Mehrzahler wirklich die Wenigzahler auf?

Nach knapp zwei Monaten im neuen System (der Launch war Mitte Januar 2017) wiegen die Spenden in den SMOOZUP®-Share-Pot die Entnahmen aus dem Share-Pot auf. Genaueres können wir voraussichtlich Ende des Jahres sagen und werden zu gegebener Zeit auch Daten dazu zur Verfügung stellen.

Was passiert mit den Überschüssen?

Wir haben uns das Ziel gesetzt, dem Verbraucher durch mehr Transparenz Marktmacht (zurück) zu geben. Mitbestimmung ist ein Schlüsselthema für uns. So ist es nur konsequent, die Verbraucher am Ende eines Jahres darüber entscheiden zu lassen an welche Organisation gespendet werden soll.

Möchtet ihr noch mehr erfahren?

Mehr leckere und gesunde Rezepte findet ihr in unserer #SlowSpring Blog-Reihe: Gesund in den Frühling mit 3 leckeren veganen Rezepten

Noch ein kleiner Tipp: Auf unserer Facebook-Seite habt ihr noch bis zum 03.04.2017 die Chance eins von 10 Probierpaketen von SMOOZUP® zu gewinnen. 

Mehr über SMOOZUP® erfahrt ihr hier:
www.smoozup.de
www.facebook.com/smoozup
www.instagram.com/smoozup

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