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Interview mit ichtragenatur.de

Bio und sozial – Smoothie mit großen Ambitionen

Wir haben ichtragenatur.de Rede und Antwot gestanden, und freuen uns, dass der Artikel über SMOOZUP samt dem Interview nun erschienen ist. Aber lest selbst:

Smoothies liegen im Trend und gelten inzwischen als ideale, „grüne“ Zwischenmahlzeit – vor allem, wenn’s schnell gehen und dabei gesund sein soll. In farbig und stylisch designten Fläschchen haben sich die himbeerroten bis sattgrünen Obst-Snacks inzwischen in den Kühlregalen jedes Supermarktes ihren Platz erobert. „Obst-to-go“, fein-sämig püriert (englisch „smooth“) inklusive einem ordentlichen Schluck Vitamine. Die scheinbar perfekte Lösung für unseren modernen, mobilen Lebensstil. 
Aber auch gesund?

Denn Fakt ist, Smoothies enthalten im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften die komplette Frucht mit Ausnahme der Schale und der Kerne. Das pürierte Fruchtfleisch wird dabei meist mit Saft gemischt, damit der Smoothie seine typische sämige Konsistenz erhält. Da aber Vitamine und einige andere sekundäre Pflanzenstoffe während der Lagerung und Konservierung verfallen, haben sich die Hersteller von Smoozup, Nadine und Nicole A. Tippelt, was ganz Besonderes in Sachen „grüner“ Haltbarkeit einfallen lassen – und dazu noch eine ganze Menge dazu, was Ihre Energy Smoothies auszeichnet. Wir haben mit den Jungunternehmerinnen Tippelt über Ihre „grünen Bomben“ gesprochen.   

 

1. Dieses Jahr feiert Ihr grüner Energy Smoothie „Smoozup“ seinen dritten Geburtstag. Wie kam es zu dieser ganz besonderen Geschäftsidee?

Im Rahmen unserer Jobs waren meine Schwester und ich viel auf Reisen, verbunden mit langen Meetings. Während dieser stundenlangen „Sitzmarathons“ waren neben körperlicher Fitness vor allem geistige Wachsamkeit und Ausdauer gefragt, denn unser Gehirn verbraucht dabei so viel Energie wie ein Hochleistungssportler. 
Auf den Geschäftsreisen war es meist schwierig, energiebringende Snacks und Mahlzeiten zu finden. Nach diesen dauerhaft negativen Erfahrungen hatten wir in Konsequenz stets unsere selbstgemixten, grünen Smoothies dabei, die wir, in Schraubgläsern abgefüllt, unter den neugierigen Blicken der Kollegen verzehrten. Schritt für Schritt haben wir uns dann intensiv in dieses spannende Thema und den Markt eingearbeitet und uns für die Entwicklung von SMOOZUP® entschieden. Im November 2014 war es dann soweit. Mit dem Launch von SMOOZUP® war der erste grüne BIO Smoothie auf dem deutschen Markt.
 

2. Laut Ihrer Internetseite ist der Smoothie haltbar – ohne das Zufügen von Konservierungsstoffen. Wie wird das „gesunde Konservieren“ gewährleistet und wie lange ist das Produkt – ohne Vitaminverlust - zirka haltbar?

Ganz wichtig ist die richtige Kombination und Zusammensetzung der verwendeten Obst- und Gemüsesorten, damit der ph-Wert im Endprodukt stimmt. Einen Teil des Ziels erreichen wir durch Zitronensaft.

Zudem dürfen im Endprodukt keine Keime enthalten sein, deshalb verzichten wir gänzlich auf Homogenisierung und setzen auf „schonende Pasteurisierung“. Heißt: SMOOZUP® wird einmal kurz erhitzt und danach sofort wieder heruntergekühlt. So erreichen wir eine Haltbarkeit von 24 Monaten ab Produktion, wobei das Produkt die Nährwerte, die in der Nährwerttabelle auf den Flaschen angegeben sind, hält. Ein riesiger Vorteil für den Verbraucher ist zudem, dass SMOOZUP® ungekühlt überall hin mitgenommen werden kann und außerdem für viele auch besser verdaulich ist als reine Rohkost.

3. Zu Ihrer Firmenphilosophie gehört: „Ehrliche Lebensmittel für alle.“ Deshalb gibt es in Ihrem Onlineshop das „Bezahl-was-du-kannst System“. Können Sie uns beschreiben, was es damit auf sich hat?

Sehr gerne. Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind aufgrund ihrer Qualität und der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe in der Regel leider viel teurer als Vergleichsprodukte. Unsere Überzeugung lautet jedoch: Gesunde und ehrliche Nahrungsmittel dürfen kein Luxusgut sein. Nachdem es für uns auf keinen Fall in Frage kommt, an der Qualitätsschraube zu drehen, tüftelten wir an einer fairen und transparenten Alternativlösung. So war die Idee geboren, uns online an ein soziales Experiment zu wagen. Diejenigen Verbraucher, die mehr als den Standardpreis geben können und möchten, unterstützen so jene, die aktuell weniger als diesen bezahlen können. Wir regeln das über einen sogenannten SMOOZUP® Share-Pot, der live Münz-Zuzahlungen oder -Entnahmen anzeigt.

4. Wie wird das „Bezahl-was-du-kannst-System“ von den Kunden angenommen?

Das neue System stößt beim Verbraucher auf großes Interesse und wird sehr positiv angenommen. Sehr viele Kunden sind neugierig, trauen sich aber noch nicht so recht, wirklich Ihren eigenen Preis zu machen. Wir sind jedoch überzeugt, dass die Zeit reif ist für Transparenz und Wahlmöglichkeiten des mündigen Verbrauchers. Viele IT-Unternehmen haben das bereits erfolgreich vorgemacht. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, die neue Modelle immer brauchen, wird es für den Käufer einen klaren Mehrwert darstellen, selbst zu entscheiden und mitzubestimmen.

5. Für Ihr Unternehmen sind Transparenz, Bio-Qualität und Nachhaltigkeit enorm wichtig. Können Sie uns an Ihrem Produkt „Salat-Blätter“ den Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozess beschreiben bis letztendlich die Flasche beim Verbraucher ankommt?

Unser SMOOZUP® grüner Energy Smoothie besteht aus mehreren grünen Komponenten, wobei wir ganz stark auf einen hohen Blattgrünanteil setzen, nämlich 25 Prozent. Im Vergleich dazu enthalten Smoothies handelsüblicher Hersteller im Schnitt nur zirka 15 Prozent Blattgrün. Dieses kombinieren wir mit passenden Fruchtsorten. So besteht SMOOZUP® „Spinat, Gurke & Co. + Mango“ aus Spinat, Gurke, Salat, Petersilie und Stangensellerie als Blattgrün, gemixt mit Apfel, Mango, Banane und Zitrone. Für SMOOZUP® beziehen wir den Salat-Mix derzeit aus unserem Nachbarland Italien. Nach dem Mixen im Industriemixer werden die Flaschen auf unserer Produktionsanlage in Bayern befüllt, etikettiert und auf Paletten gepackt. Danach geht die Ware in die deutschen Bioläden und unsere Online-Shops.

Danke für das Gespräch!

Das Gespräch führte Lin Fischer.

Quelle: ichtragenatur.de

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